Aktuelles

Aktuelles in Sachen Wisent

Current news about european Bison

 

Internationale Wisentkonferenz in Baltow, Polen

Vom 7. bis zum 9. September 2016 fand im polnischen Baltow die

14. internationale Wisent-Konferenz statt.

140 Experten aus 12 Ländern informierten sich, diskutierten und

besichtigten die verschiedensten Themenkomplexe rund um den Wisent.

An diesem wunderschönen Tagungsort fand die Konferenz statt.

 Und so sah`s von innen aus!

 


Aus dem Wisentzuchtbuch 2015

Im Jahre 2015 betrug der Wisentbestand:
 
6083 Wisente weltweit, davon
2074 in Gehegen und
4009 freilebend
 
                2933 Wisente der Flachland-Kaukasus-Linie (LC)
                3150 Wisente der Flachland-Bialowieza-Linie (LB)
 
Es waren
242 „Wisenthalter“ weltweit gemeldet,
 
davon 82 Halter mit reiner LB-Haltung
und 83 Halter mit einem Bestand > 10 Wisente
 
Von den 242 „Wisenthaltern“ gab es
72 "Wisenthalter“ in Deutschland mit 601 Wisenten = 9,9% des Weltwisent-Bestandes
 
davon 7 Halter mit reiner LB-Haltung
und 11 Halter mit einem Bestand > 10 Wisente


Schon einmal vormerken: Freitag, 8. Juli 18:00 Uhr

Öffentliche Gehegeführung, Treffpunkt: Bushaltestelle "Pilz"

in Hardehausen, Dauer 2 Stunden, kostenfrei!

 


Ein Tag für den Wisent - ein voller Erfolg!

Fast ausgerottet... und doch gerettet!       Eine Wisentgeburt vor unseren Augen.

Besichtigung der Fanganlage.                Sogar das Futter wurde "probiert".

Teilnehmer vor ...                       ... und auf dem Wisentturm.- Was für ein Ausblick!


WB vom 10.06.2016:


Die Neue Westfälische Zeitung Warburg übernimmt

die Patenschaft des Wisentkalbes Eggemine.

Kuh Eglantyne mit Kalb Eggemine       v.l.n.r.: Wisentwart Böning, NW-Redakteur Scholz,

                                              Forstamtsleiter Schockemöhle, Gehegeleiter Glunz

      

Hier geht es zum vollständigen Zeitungsartikel nebst Video:

http://www.nw.de/lokal/kreis_hoexter/warburg/warburg/20817692_Die-NW-Redaktion-Warburg-wird-Patin-von-Wisentkalb-Eggemine.html


Wieder Nachwuchs bei den Flachländern!

Bei kaltem Nieselwetter hat die Kuh USANKA in den frühen Morgenstunden

ein Stierkalb geboren. Passend zum Wetter ist auch die Namenswahl leicht

gefallen - EISIG soll der kleine Kerl heißen!!!

 

 


Wisentnachwuchs als Filmstar beim WDR Bielefeld.

Am 20.05.2016 um 19:30 Uhr  berichtete der WDR in der Lokalzeit über den

Wisentnachwuchs bei der Flachlandherde aus dem Gehege Hardehausen.

Hier gehts zum Video der Mediathek des WDR:

http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-ostwestfalen-lippe/video-lokalzeit-owl-vom--228.html

Wisentkuh EIBE mit dem weiblichen Kalb, über dessen Namen die

Zuschauer nach der Sendung abstimmen können. Die vom WDR

ausgesuchten Namen lauten: Eiphone, Eisprinzessin, Eiweiwei

Die Zuschauer haben sich entschieden; 48% der abgegebenen

Stimmen entfielen auf "Eisprinzessin"!

 

Gut geschützt konnten die Aufnahmen von einem offenen Fahrzeug in

dem Wisentgehege gemacht werden.


Noch mehr Kälber! Jetzt bei den "Flachländern"!

Wisentkuh Eibe mit -noch- namenlosem Kuhkalb, Vorjahreskalb Eidrun und Jubiläumskalb Eila  

 


Nach dem Stierkalb am Pfingstsonntag noch eine Kuhkalb am Pfingstmontag!

 

Eggestar mit Stierkalb und Eglinde             Kuh mit Kuhkalb

 


Tarpan-Fohlen an der Milchbar:

 

Halinka...   ...und Hawaii bei einem Milchsnack zwischendurch.


Arbeitstreffen der 4 Regionalzentren Deutschlands

für Wisentzucht im Wisentgehege Springe

Vertreter der Regionalzentren (RZ) des Wisentgeheges Springe, des Zweckverbandes Donaumoos und des Wisentgeheges Hardehausen trafen sich am 12. und 13. Mai bei        den Kollegen im Wisentgehege Springe. Unterstützung erhielten sie von zwei führenden Expertinnen in Sachen Genetik der Uni Warschau.

Rainer Glunz (RZ West), Fred Zentner und Thomas Kelterborn (RZ Ost),Roland Schockemöhle

und Jan Preller (RZ West), Prof. Wanda Olech und Dr. Zuza Novack (Uni Warschau), Michael

Haffner und Dr. Johannes Riedl (RZ Süd), Joachim Menzel (RZ Nord) Foto: Thomas Hennig (RZ Nord)

 


Nachwuchs bei den Bergwisenten am Pfingstsonntag!

 

Weder Pfingstrose noch Pfingstochse, sondern

Pfingst-Wisent heisst es am Pfingstsonntag im

Gehege Hardehausen!


Frühling + Sonne + Sand = Körperpflege auf die wilde Art!

 


Ein Tag für den Wisent - Samstag, 18. Juni 2016

14:00 Uhr Führung (Rainer Glunz) zu den beiden Wisentherden

mit Infos zu Biologie, Verhalten und Zucht

16:00 Uhr Pause mit Kaffee & Kuchen

17:00 Uhr Vortrag (Klaus Böhme) zur Geschichte der Wisente

und der Erhaltungszucht

Ort: Waldinfozentrum Hammerhof & Wisentgehege

Kosten: 15,-- €/Person incl. Kaffee & Kuchen

Anmeldung erforderlich unter: Hammerhof@wald-und-holz.nrw.de

 

Download Faltblatt (PDF): Faltblatt_Tag_für_den_Wisent_18-06-2016.pdf


Wohin ist denn nur der Wisentnachwuchs aus dem

Gehege Hardehausen entschwunden? ...

... nicht weiter weg? ...

... doch, die Wisentkuh Egide hat es sogar in den Taman Safari Park

auf Jakarta geschafft!!!

 


Brrrr .... 14° minus ...

... nur gut dass wir unsere dicken Wintermäntel anhaben ...

 


Hier ein sehenswertes Video ...

... aus dem Wisent-Auswilderungprojekt in Bulgarien.

Man möge sich erinnern, am 28. Dezember 2012 traten der Wisentbulle

Spiro aus Springe und die Wisentkuh Eggerose aus Hardehausen ihre

Reise nach Bulgarien an. Am 8. Juli 2015 kam ihr erstes gemeinsames

Kalb zur Welt. In dem Video "fällt" Spiro einen Baum, transportiert

diesen zu Eggerose und seinem Kalb und gemeinsam knabbern sie an

den Blättern und Zweigen.

Link zu Video: https://www.youtube.com/watch?v=z4N8F6HyXzM

 


Die Wisente aus den Gehegeanlagen in Hardehausen

wünschen allen Besuchern und Freunden ein gesundes

und erfolgreiches Jahr 2016

 


Umweltminister Johannes Remmel

weist in der Biodiversitätsstrategie NRW in der Einleitung der                  Broschüre auf die Bedeutung und Gefährdung der biologischen Vielfalt hin:

„Weltweit ist die biologische Vielfalt massiv bedroht. Seit Jahrzehnten ist                ein dramatischer Rückgang der Arten zu beobachten. So liegt die gegen-           wärtige Verlustrate an Arten nach Schätzungen 100 bis 1.000 Mal höher als             die natürliche Aussterberate.                                                                                  Und auch die genetische Vielfalt ist bei einigen Arten wie dem Wisent       bereits so stark reduziert, dass ihr Erhalt nur durch aufwendige Zucht-programme möglich ist.

Für alle Wisentzüchter in Deutschland ist es erfreulich, dass ihre                     Jahrzehnte lange, erfolgreiche Wisentnachzucht durch den Minister                    erwähnt wird.

Das Wisentgehege Hardehausen von Wald und Holz NRW leistet seit                       57 Jahren seinen Beitrag zur Biodiversität und hat sich mit über 170                     Geburten einen der vorderen Plätze der Nachzuchtzentren gesichert.

Viele Wisentgehege in Deutschland besitzen „Hardehauser Blut“ und                       vor allem die südosteuropäischen Auswilderungsprojekte werden mit                  Wisenten aus Hardehausen unterstützt. 

 


Wo winden sich wilde Wisente?

Richtig, am Hammerhof und im Wisentgehege Hardehausen!

 

                                         


Auf der Straße von Winterberg nach Bad Berleburg...

...die "Wisent-Firma" auf Betriebsausflug...

Link zum Videodownload: http://wisent-wissen.npage.de/get_file.php?id=29880935&vnr=218460

Bitte etwas Geduld für den Download mitbringen (5MB)

 


Am 6. Dezember kommt der Nikolaus zum Hammerhof

 

Alle Kinder, die gerne mit dem Förster Wisente und Wildpferde füttern                    und dem Nikolaus im Wald begegnen möchten, sind mit ihren Eltern und            Großeltern am Nikolaustag - 6. Dezemeber - ab 15.00 Uhr im Wald- informationszentrum Hammerhof eingeladen.

Nach der Wanderung zum Wisentgehege heißt der Nikolaus alle Gäste am        Hammerhof willkommen. Für die Kinder hat er eine leckere Überraschung       mitgebracht.

Auf dem kleinen Adventsmarkt hält das Café im Hammerhof ein Angebot an        Waffeln, Kinderpunsch, Glühwein und Gegrilltem bereit, währenddessen die            kleinen Besucher ein Andenken an die großen Tiere basteln können.

Das Jugendorchester des Scherfeder Musikvereins sorgt mit weihnachtlichen         Klängen für besinnliche Stimmung und einen gemütlichen Ausklang des Nikolausfestes.     Und plötzlich sieht man auf den Tannenspitzen auch noch lauter goldene Lichtlein blitzen!

Die Anmeldung erfolgt über das Café im Hammerhof, Tel.: 05642 98 77 88.             Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Wisent-Nachwuchs am 16.Oktober

Bei denkbar schlechtem Wetter ist noch ein Wisentkalb geboren.

Doch wie man sieht, weiss die kleinen Wisentdame schon, wo die

Milchbar ist und bedient sich kräftig. Die Mama ist zur Zeit alles

andere als gesellig und will viel Platz zwischen ihrem Kalb und

anderen Lebewesen haben.

 

  An der Milchbar                                Keinen Schritt weiter!

 


Aus dem Wisentzuchtbuch 2014

Im Jahre 2014 betrug der Wisentbestand:
 
5553 Wisente weltweit, davon
2010 in Gehegen und
3543 freilebend
 
                2626 Wisente der Flachland-Kaukasus-Linie (LC)
                2927 Wisente der Flachland-Bialowieza-Linie (LB)
 
Es waren
291 „Wisenthalter“ weltweit gemeldet,
 
davon 72 Halter mit reiner LB-Haltung
und 87 Halter mit einem Bestand > 10 Wisente
 
Von den 291 „Wisenthaltern“ gab es
79 "Wisenthalter“ in Deutschland
 
davon 7 Halter mit reiner LB-Haltung
und 14 Halter mit einem Bestand > 10 Wisente

 


"Blutmond" im Wisentgehege

Der bekannte Wisentturm am Montag,den 28. September einmal

ganz anders.

 

Zum Vergleich bei Tag:


Wisent-Nachwuchs im Gehege Hardehausen

Die Wisent-Kuh „Eisblume“ – Hauptdarstellerin in der WDR Reportage               „Wisent Cowboys“ (https://www.youtube.com/watch?v=1EL1jOgRQaI)                     hat am Freitag, den 11. September ein Kalb zur Welt gebracht.                     Unterhalb des Wisent-Turmes und unter den Augen erstaunter Besucher                fand dieses Ereignis in der Flachland-Herde statt. Wenn der kleine Kerl                 groß ist, wird er in andere Gehege oder Auswilderungsprojekte abgegeben.


150 Jahre Wisentzucht im ehemaligen Pless in Polen

Mit einem feierlichen Festakt am 9. September 2015 im Schloss in                   Przcynna begann der diesjährige Wisent-Kongress. Die Forstverwaltung                   von Kobior wurde von Politik, nationalen und internationalen „Wisentgästen“                 für die erfolgreiche, 150jährige Wisentnachzucht gewürdigt.                                 

Der polnische Forstamtsleiter erhielt vom Regionalforstamt Hochstift mit             seinem Wisentgehege in Hardehausen eine Glückwunschurkunde überreicht.

                   

In den beiden folgenden Tagen beschäftigten sich 140 Experten aus                     über 12 Nationen mit dem Thema Wisent.

Natürlich wurde auch das für die Öffentlichkeit nicht zugängliche                Zuchtgehege besichtigt, sowie ein Schaugatter mit Informationszentrum                    für die Allgemeinheit.

Foto Thomas Hennig: Konferenzteilnehmer am Schaugatter

 


Hochzeit bei den Wisenten

Zuerst die vorsichtige Annäherung ...

 

... dann geht es forscher zur Sache ...

 

... ab jetzt noch neun Monate bis zur Geburt!

 


Der Altweibersommer mit seinen schönen Seiten:

 

         Filigrane, mit Tauperlen besetzte Kunstwerke.

 

         Nebelgeister                           Perlenketten

 


Das Wisentgehege wird von einem schweren Unwetter heimgesucht

Am Samstag, den 4. Juli haben am späten Nachmittag in nur 30 Minuten                   50 Liter Regen pro Quadratmeter, dicke Hagelkörner und schwere Sturm-                  böen bleibende Schäden im Hardehauser Wisentgehege hinterlassen.

Wege waren durch Bäume blockiert, die Außenzäune in Mitleidenschaft gezogen          und braune Schlammlawinen haben die Straßen verschmutzt.

 

 

Die bei den Flachlandwisenten beliebte Wetterfichte ....

....hat der Südsturm umgeschmissen.                                                    Inzwischen haben die Wisente die Äste und die Rinde abgeschält!


Das erste Kalb im Rhodope Gebirge in Bulgarien

Am Mittwoch, den 8. Juli war die Geburtsstunde des ersten Wisent-

kalbes im Auswilderungsbereich in den östlichen Rhodopen. Ende 

Oktober 2013 kamen Wisente aus Springe und dem Gehege Harde-

hausen in Bulgarien an. Das Kalb ist gesund und Stier Spiro und Mama

Eggerose schützen es massiv. Da sich die drei Wisente bisher im dichten

Wald aufhalten konnte das Geschlecht des Kalbes noch nicht bestimmt 

werden.

Vater Spiro, das erste Kalb und Mama Eggerose  (Hristo Hristov/Rewilding Europe)

Weitere Infos: http://www.rewildingeurope.com/news/first-bison-calf-born-in-the-rhodope-mountains-rewilding-area/


Was macht ein Wisent bei 35° im Schatten?

.........

.............Er geht baden!!!

 


Sehenswerte Videos:  (Links ohne Gewähr!)

Wisentgeburt in einem Bach

  Link: https://www.youtube.com/watch?v=fmsv7kaSDHE

Wisentbulle Usedomer spielt mit einem Baumstamm:

Link: http://youtu.be/_odjHnSzNd0  

Wisentbulle Egnar auf dem Rotharsteig

  Link: http://www.youtube.com/watch?v=Z0OY2J-phqo 

2010 Wisentauswilderung in Wittgenstein:

Wisentstier Egnar auf der Flucht

Link:  http://www.youtube.com/watch?v=7sEDiX-tw_8&feature=related

Wisent läuft auf Dorfstraße - aber nicht in Bad Berleburg!

  Link: http://www.youtube.com/watch?v=JSqhOfCoz7A 

Bisonbulle greift Besucher an

  Link: http://www.youtube.com/watch?v=HKEdpyJtmn8 

Wisentbulle frisst Rüben in Koniec der 60er Jahre

  Link: http://www.youtube.com/watch?v=aCEDaK_X4GQ 

Wisentkuh trauert um ihr Kalb

  Link: https://www.youtube.com/watch?v=V3tdlfLzNpc 

"Wisent-Cowboys"

  Link: https://www.youtube.com/watch?v=1EL1jOgRQaI

Wisentbulle greift betrunkenen Mann an, der den Stier im Gehege provoziert

  Link: http://www.youtube.com/watch?v=e_Mn4WeAO1c  


Westfalen-Blatt v. 09.06.2015


"EIDRUN" ist putzmunter

Keine zwei Stunden nach der Geburt marschiert "EIDRUN" unter den wachsamen                               Blicken ihrer Mutter von der Weide am Wisentturm hinunter zum Schwarzbach.                                     Hier erfrischt sich Mama mit kühlem Wasser, währen klein "EIDRUN" lauwarme                                           Milch bevorzugt!                  


Nachwuchs bei den Flachlandwisenten

"EIKOS" heißt der kleine Kerl, der am 21. Mai in den frühen Morgenstunden das                                    Licht der Hardehauser Gehegeanlagen erblickte. Neben einem Frühstück an der                            "Milchbar" stand die Begrüßung durch die anderen Herdenmitglieder auf dem Programm.                         Mal sehen wie lange es dauert, bis die anderen Kühe ihn mit "Spielkameraden" versorgen.


6. Arbeitstreffen der 4 Regionalzentren Deutschlands

für Wisentzucht am Damerower Werder

Vertreter der Regionalzentren des Wisentgeheges Springe, des Zweckverbandes Donaumoos und des Wisentgeheges Hardehausen trafen sich am 7. und 8. Mai bei        den Kollegen am Damerower Werder. Unterstützung erhielten sie von zwei führenden Expertinnen in Sachen Genetik und dem Redakteur des Wisent-zuchtbuches aus Warschau.

Nach intensiven Arbeitsgespächen rund um den Wisent wurden im Anschluss die           stärksten Eichen Europas im Ivenacker Forst besichtigt.

Die Teilnehmer der Konferenz unter der stärksten, über 1000 Jahre alten Eiche


Schwedische Forststudentin besucht Hardehausen

Faszination Wisente - erstmals stand Klara Boley, eine schwedische Forststudentin                        vor diesen imposanten Wildrindern. Einen Tag lang erkundete sie zusammen mit dem             Gehegeleiter Rainer Glunz die weitläufigen Gehegeanlagen und informierte sich über                          die Erhaltungszucht der Wisente. Vor ihrer Rückfahrt nach Schweden stand für Klara                fest, dass Sie auch einmal die Wisenthaltungen in ihrer Heimat in Eriksberg und Avesta            besuchen wird!

 

 v.l.n.r.: Klara Boley, Rainer Glunz


Wisentgehege Hardehausen erhält Besuch aus Moskau

Am 2. Februar besichtigte der russische Biologe Prof. Taras Sipko vom Institut für Ökologie                  und Evolution an der Universität in Moskau das Wisentgehege Hardehausen. Seine Ehefrau Elena begleitete ihn auf diesem Kurztrip nach Deutschland. Der 58 jährige Wissenschaftler zeigte sich            von der Weitläufigkeit der Gehegeanlagen beeindruckt. Auch die parallele Haltung von Flachland-           und Bergwisenten in getrennten Gattern war für ihn einmalig. Sowohl den Ernährungszustand der        Wisente, als auch die Proportionen im Exterieur fand der russische Fachmann „fantastisch“.             Professor Sipko ist Experte in Sachen Auswilderung von Wisenten, Moschusochsen und Elchen. 

Seit vielen Jahren treffen sich der Evolutionsbiologe Taras Sipko und der Gehegeleiter Rainer Glunz       von Wald und Holz NRW anlässlich der jährlich in Polen stattfindenden Wisent Konferenzen. Lange     schon wollte Prof. Sipko Deutschland besuchen, jetzt konnte er seinen Wunsch verwirklichen.

Nach ausgiebigen Besichtigungen der Wisentherden und der Fanganlagen im tiefverschneiten Gehege  stand die Besteigung des hölzernen Wisent-Turmes auf dem Programm. Ein Gespräch in gemütlicher   Runde im Waldinfozentrum Hammerhof beendete diesen informativen Februartag.

Zum Abschied erfolgte die Einladung zu einem Gegenbesuch nach Russland – ob das auch so lange      dauern wird wie bei Prof. Sipko?

v.l.n.r.:  Prof. Taras Sipko, Elena Sipko, Rainer Glunz


Aus dem Wisentzuchtbuch 2013

Im Jahre 2013 betrug der Wisentbestand:
 
5249 Wisente weltweit, davon
1939 in Gehegen und
3310 freilebend
 
                2507 Wisente der Flachland-Kaukasus-Linie (LC)
                 2742 Wisente der Flachland-Bialowieza-Linie (LB)
 
Es waren
289 „Wisenthalter“ weltweit gemeldet,
 
davon 65 Halter mit reiner LB-Haltung
und 97 Halter mit einem Bestand > 10 Wisente
 
Von den 289 „Wisenthaltern“ gab es
80 "Wisenthalter“ in Deutschland
 
davon 6 Halter mit reiner LB-Haltung
und 12 Halter mit einem Bestand > 10 Wisente

 


WDR filmt drei Tage im Wisentgehege Hardehausen

Vom 16. bis zum 18. Oktober 2014 drehte ein dreiköpfiges Kamerateam eine Reportage

über das Wisentgehege Hardehausen. Die Verladung der Wisentkuh "Egonia" in den

Transporter zum Cumberland Wildpark Grünau in Österreich oder die Notoperation der

Wisentkuh "Eisblume", die einen Tag zuvor ein Wisentkalb geboren hatte. Die vielfältigen

Arbeiten rund um die Wisentzucht und Haltung von Wald und Holz NRW wurden intensiv

thematisiert. Am 31. Oktober 2014 um 18:05 Uhr wurde die Sendung im WDR innerhalb

von "Hier und Heute" ausgestrahlt.

Mit dem folgenden Link kann man sich den Beitrag : "Wisent-Cowboys"

in der WDR-Mediathek ansehen:

http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/hier_und_heute/videowisentcowboys100_tag-31102014.html 

oder bei youtube unter: https://www.youtube.com/watch?v=1EL1jOgRQaI   

 

 

Das WDR-Team: (v.l.n.r.)

Kameraassistent Fabian Eckes, Kameramann Peter Gielen, Autor Stefan Weiße

 Das Team "beim Dreh"                        Nach der Not-OP:  Eisblume und Eigelstein


Jubiläumskalb heißt "EILA"

In der letzten Augustwoche war die Bevölkerung aufgerufen, Namensvorschläge für das Flachland-Wisentkalb,                           das am  27. August rechtzeitig zum 10. jährigen Geburtstag des Waldinformatinszentrums Hammerhof geboren                      wurde, einzureichen.                                                                                                                             Doch nicht irgendwelche Namen wurden gesucht, sie mussten auch mit den Richtlinien des Wisentzuchtbuches                    übereinstimmen. Beim Hammerhof gingen 84 Namensvorschläge ein - ordnungsgemäß mit den Anfangsbuchstaben                       "EI" für die Nachkommen der Flachlandwisente in Hardehausen.                                                                        Während der Jubiläumsveranstaltung "Markt der Vielfalt" am Sonntag, den 31. August, konnten die Besucherinnen                      und Besucher für ihren "Wunschnamen" abstimmen.                                                                                  Mittlererweile wurden insgesamt 164 Stimmen ausgewertet. Der Favorit war mit 13 Stimmen "EILA". Unter diesem                Namen ist nunmehr die muntere Wisentdame in das Internationale Zuchtbuch für Wisente eingetragen.                                  Das Regionalforstamt dankt allen, die sich an dieser Aktion beteiligt haben.                                                              

Wald und Holz NRW beteiligt sich mit seinem Wisentgehege Hardehausen an der Wisentzucht, um die Art zu erhalten                  und so einen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt zu leisten.                                                                             

Die dezentrale Züchtung ist eine Voraussetzung zur Stabilisierung des Genpools beim größten Säugetier Europas.                         Viele Wisente werden nach einigen Jahren Verweildauer in Hardehausen in vornehmlich osteuropäische Auswilderungs-            projekte gegeben.                 

                      

                                    Kuh EIBE mit Kalb EILA


12. Wisentkonferenz in der Miroslawiec Bioregion in Westpolen

Vom 3. - 7. September 2014 fand die alljährliche Wisentkonferenz in Polen statt.                           In diesem Jahr trafen sich 140 Teilnehmer in dem Ort Walcz, in Westpommern.

Höhepunkt war eine Exkursion zu den freileben Wisenten.

 

Ein Teil der ca. 50 köpfigen Herde                      Der 14 Jahre alte Wisentbulle

Hier die Links von drei Videos von der Herde

Große Herde:  http://youtu.be/19if35gc4K0

Junge Wisentbullen kreuzen Forstweg: https://www.youtube.com/watch?v=UAMFoKoCHv0&feature=youtu.be

Wisente kommen bis ans Fahrzeug: http://youtu.be/dqXymWM6fB0

Eine interessierte Truppe besuchte zum Abschluß das Wisentgehege auf Usedom.

Die Teilnehmer im Usedomer Wisentgehege. 

 


Nachwuchs in der Flachlandherde am 27.08.2014

 

Passend zum 10. jährigen Geburtstag des Waldinfozentrum Hammerhof wurde im                    Morgennebel des 27. August 2014 ein weibliches Kalb in der Flachland-Wisentherde                   geboren. Das erste Kalb in diesem Jahr ist gesund, munter und durstig. Die Mutter,                         die 7 jährige Kuh EIBE war das erste Kalb, welches in der 2004 gegründeten Herde                         der Flachland-Wisente geboren wurde.

Das Regionalforstamt beobachtet seit Jahren, dass die Geburtszeit von Mai bis Oktober                variiert. Seit Bestehen des Geheges erblickten nun 177 Kälber das Licht der Welt.                            Wald und Holz NRW beteiligt sich an der weltweiten Vergrößerung des Wisentbestandes                     und trägt so zum Erhalt der biologischen Vielfalt bei.

Doch wie soll das jüngste Kalb heißen?

Das Regionalforstamt Hochstift geht mit der Bevölkerung auf Namenssuche.                                 Das Waldinformationszentrum Hammerhof feiert  am Sonntag, den 31. August 2014 ab                 Mittag sein 10-jährigen Bestehen. Die Besucherinnen und Besucher können bei dieser              Veranstaltung dem Jubiläumskalb nicht nur einen Besuch abstatten, sondern auch über                      den Namen des jungen Dame abstimmen. Gemäß des Wisentzuchtbuches der Flachlandwisente              müssen die Namen aller Kälber aus dieser Herde mit dem Anfangsbuchstaben „Ei“ anfangen.                  So gibt es Kühe mit dem Namen Eibe, Eika, Eileen, Eisblume und Eisvogel. Namensvorschläge           können bis Samstag, 30. August 2014 per Mail unterbreitet werden:                              hammerhof@wald-und-holz.nrw.de 

 


Viele haben schon von "Sitting Bull" gehört - doch wie steht es mit "Sitting Cow"?

 

Wir sehen hier eine Kuh der Flachlandlinie in einer absolut seltenen "Chill-Position"!

Foto: Joep va de Vlassakker in Hardehausen


"Eggemädel" und "Egomundis" zusammen mit 15 anderen Wisenten aus Europa

im rumänischen Tarcu-Gebirge! - Euch allen Alles Gute!!!

Foto: Joep van de Vlassakker


Sommerhitze im Mai - dagegen hilft nur ein schattiges Plätzchen!!!

 


Neue Westfälische vom 24.05.2014


Westfalen-Blatt vom 17.05.2014


Hardehausen unterstützt Wisent Auswilderungsprojekt in Rumänien

„Eggemädel“ und „Egomundis“ auf dem Weg ins Tarcu-Gebirge

Der 17. Mai 2014 ist ein wichtiger Tag für Europa: Der Wisent wird zurück in das Tarcu Gebirge in den Auswilderungs-Bereich der Südkarpaten in Rumänien gebracht. Seit 200 Jahren ist er in dieser Gegend ausgestorben.
Über 20 Wisente, darunter zwei Wisentkühe aus dem Gehege Hardehausen von Wald und Holz NRW, werden aus mehreren europäischen Ländern dorthin transportiert. Später in diesem Sommer werden weitere 10 Tiere dort ankommen. Dies ist die größte Wisent-Wiederansiedlung in Europa, die jemals stattgefunden haben wird.
Möglich ist diese Projekt durch "Rewilding Europa" – einer niederländischen Organisation - und dem Partner WWF Rumänien. Diese erste Wisent Wiederansiedlung in den Südkarpaten wird mit einem völlig neuen Ansatz initiiert:  In den kommenden zehn Jahren wird "Rewilding Europa" jedes Jahr regelmäßig eine erhebliche Anzahl von Wisenten an mehreren Pilot-Standorten in den Süd-Karpaten freisetzen.
Einmal in die Freiheit entlassen, werden diese Wisente nicht mehr zu gefüttert, so dass sie ein vollwertiger Teil ihres natürlichen Ökosystems und der natürlichen Prozesse in der Gegend werden.
Zunächst werden die Wisente in eine Eingewöhnungszone freigesetzt (± 15 ha). Dann werden sie in eine angrenzende Auswilderungs-Zone (± 160 ha) entlassen,   wo die Tiere die Möglichkeit haben die notwendigen Überlebenstechniken für das Leben in der Natur zu lernen und eine solide soziale Herdenstruktur zu bilden.

Anfang September werden sie in die freie Wildbahn entlassen und die ersten freilebenden Wisente in dieser Gegend seit Jahrhunderten sein. Und die erste  Gruppe von freilebenden Wisenten in Europa in dieser Größenordnung!
Der Ort, an dem die Tiere freigesetzt werden, ist Teil des riesigen und wilden Tarcu Gebirges, ein Natura-2000 Gebiet, das insgesamt 59.000 Hektar groß ist. Einmal in die Schutzzone freigelassen, wird dieses Gebiet durch natürliche Beweidung der Wisente und andere Pflanzenfresser verwaltet. Es gibt auch Bären und Wölfe in der Gegend, die in Zukunft möglicherweise den Wisent als Beute sehen und dabei das Ökosystem wieder herstellen.

Das Ziel der Tarcu Mountains Wisent Initiative ist, dass bis 2024 in Rumänien eine Herde von mindestens 500 Wisenten in Freiheit lebt.

Der Landesbetrieb Wald und Holz NRW unterstützt mit seinem Wisentgehege in Hardehausen Wisent-Wiederansiedlungen, vor allem in den südosteuropäischen Ländern, wo den Tieren unglaublich große, fast menschenleere Flächen zur  Verfügung gestellt werden.

Am 15. Mai sind die 3 jährige Wisentkuh „Eggemädel“ und die 2 jährige „Egomundis“ auf einen Tiertransporter verladen worden, damit sie rechtzeitig am 17. Mai in der rumänischen Stadt Armenis von der Bevölkerung begrüßt werden können.

 

 

 "Eggemädel" und "Egomundis" warten auf den Transporter nach Rumänien

   "Eggemädel" und "Egomunde" narkotisiert auf der Transportpalette

      Der "Megatransporter"              Das Verladeteam nach der Arbeit

Fotos von der Ankunft in Armenis: http://www.rewildingeurope.com/news/finally-back-on-stage-after-more-than-250-years/

 


5. Arbeitstreffen der 4 Regionalzentren Deutschlands

für Wisentzucht im niederbayrischen Donaumoos.

Vertreter der Regionalzentren des Wisentreservates Damerower Werder, des Wisentgeheges Springe und des Wisentgeheges Hardehausen trafen sich am               8. und 9. Mai bei den Kollegen des Zweckverbandes Donaumoos. Unterstützung          erhielten sie von zwei führenden Expertinnen in Sachen Genetik aus Warschau.

Nach intensiven Arbeitsgespächen rund um den Wisent wurde im Anschluss                  das Donau-Auenprojekt besichtigt. Zwischen Neuburg und Ingolstadt befindet           sich eines der bedeutendsten Auwaldgebiete an der deutschen Donau. Hier findet   derzeit eines der der größten Auendynamisierungsprojekte Mitteleuropas statt.

Die Teilnehmer zum Gruppenfoto im Schloss Grünau


Die Seite "Wisent-Wissen" erhält den

1. Platz beim NPAGE Homepage Award 2014

                  


 

Aus dem Wisentzuchtbuch 2012

Im Jahre 2012 betrug der Wisentbestand:
 
4987 Wisente weltweit,
 
davon 2596 Wisente der Flachland-Kaukasus-Linie (LC)
und 2391 Wisente der Flachland-Bialowieza-Linie (LB)
 
Es waren
278 „Wisenthalter“ weltweit gemeldet,
 
davon 68 Halter mit reiner LB-Haltung
und 79 Halter mit einem Bestand > 10 Wisente
 
Von den 278 „Wisenthaltern“ gab es
79 "Wisenthalter“ in Deutschland
 
davon 6 Halter mit reiner LB-Haltung
und 11 Halter mit einem Bestand > 10 Wisente


 Der Wisent ist das Wildtier des Jahres 2014.

Die Organisation Schutzgemeinschaft Deutsches Wild teilte dies am

28. November 2013 mit. Die Schutzgemeinschaft, gegründet 1949

in München mit Sitz in Bonn, dient der Erhaltung, der Pflege und der

Hege der freilebenden Tierwelt. Im Jahr 2008 war der Wisent schon

einmal zum Tier des Jahres auserkoren worden. Zweimal in so kurzer

Zeit nominiert zu werden, das hat bisher nur der "Rothirsch" (1994

und 2002) geschafft!!!


Waldeckische Allgemeine vom 29.12.2013

 


Neue Westfälische vom 28.12.2013


Am 27. November 2013 ist der 1 jährige Wisentstier "Eggeherrscher"

von Mitarbeitern des Wisentgeheges Springe bei Hannover aus dem

Bergwisentgehege in Hardehausen abgeholt worden. Die Wartezeit bis 

zum Zuchteinsatz wird er in einer reinen Bullenherde verbringen.

"Eggeherrscher" einmal ganz zahm auf der Verladepalette.

 

    Nach dem Ausladen in Springe                  Neue Freunde            Beide Fotos: Th. Hennig


Westfalen Blatt vom 27.11.2013


Am 24. Oktober wurden 4 junge Wisentkühe

in ein Gehege nach Bulgarien transportiert.

      Eggefee                      Egomandra

 

     Eggerose             und      Egbertine

warten ruhig und entspannt in ihren Boxen auf die Ergebnisse

der Blutuntersuchungen. 

 

Der Transporter ist bereit...  Egbertine ist immobilisiert...   

 

Egomandra auf der Transportpalette, bereit zum "Einsteigen". 

 

Die Wisente beim Aussteigen     In der neuen Heimat

 

Wo sind die anderen?     Spiro und drei Wisentdamen

In Bulgarien gibt es zurzeit insgesamt drei Wisente – im Zoo von Dobrich,

nahe des Schwarzen Meeres. Nun soll, nach dem Willen der Bulgaren, eine

eigene Wisentherde in der Municipality Momchilgrad im District Kardjali,

Südbulgarien, etabliert werden. Nach einer Eingewöhnungszeit werden diese

Wisente dann freigelassen und können ungehindert die bulgarischen Wälder

durchstreifen.

Die erste Anfrage erreichte das Regionalforstamt Hochstift Ende Mai diesen

Jahres. Umfangreiche Planungen, Begleitpapiere und zahlreiche Emails waren

notwendig, um den Transport von insgesamt fünf Wisenten zu organisieren.

Unterstützung erfuhr der Leiter des Wisentgeheges Hardehausen durch Yvonne Kemp,

einer Mitarbeiterin  der niederländischen  ARK Naturentwicklung.

Am 21. Oktober war es dann soweit, vier junge Wisentkühe aus der Bergwisentherde

wurden immobilisiert, die notwendigen Blutproben gezogen und der Gesundheitstest

durchgeführt. Zeitgleich musste der junge Wisentstier „Spiro“ aus dem Wisentgehege

in Springe dieselbe Prozedur über sich ergehen lassen. Die vorgeschriebene Wartezeit

von drei Tagen, bis die Ergebnisse der Blutuntersuchungen vorlagen, verbrachten die

Wisentkühe „“Eggerose“, „Egbertine“, „Egomandra“ und „Eggefee“ in den geräumigen

Boxen der Fanganlage.

Am Morgen des 24. Oktober wurde „Spiro“ in Hannover auf den Tiertransporter des

niederländischen Transportunternehmens Strijk verladen. Anschließend ging die Fahrt

nach Hardehausen. Hier wurden in bewährter Zusammenarbeit mit dem Gehegetierarzt

Dr. Böhlen aus Warburg und der Kreistierärztin Dr. Schäfer-Aufenanger die tierärztlich

relevanten Untersuchungen und der notwendige „Papierkram“ durchgeführt. Eine nach der

anderen Wisentkuh wurde in Narkose gelegt. Auf einer speziell angefertigten Holzplattform

wurden die Tiere von der Fangbox in den mit Stroh ausgepolsterten Transporter verbracht.

Eine sowohl für die Tiere angenehme, als auch für die Mitarbeiter des Geheges ungefährliche

Art der Verladung!

Der Kuh „Egomandra“ wurde zusätzlich noch ein GPS-Halsband umgeschnallt, damit der 

Aufenthaltsort der neuen Herde in Bulgarien per Computer verfolgt werden kann. Mit

separaten Trennwänden voneinander abgeschirmt, erhielten die Wisente ein Medikament,

das die Wirkung des Narkosemittels aufhob. Das ist eine unbedingt notwendige Maßnahme,

da nur voll reaktionsfähige Tiere transportiert werden dürfen!

Nach nur 2,5 Stunden befanden sich sämtliche Wisente auf dem Transporter - dank der

Hilfe aller beteiligten Mitarbeiter im Gehege.

Die fünf Wisente mussten allerdings noch durch insgesamt sechs Länder (Deutschland,

Tschechien, Slowakei, Ungarn, Rumänien, Bulgarien) fahren, ehe sich am Sonntagmorgen

die Laderampen in ihrem neuen Zuhause öffneten.


Die Seite "Wisent-Wissen" erhält den 1. Platz                          beim NPAGE Homepage Award 2013

             


Geburt eines Wisentkalbes in einem Bach im Wisentgehege Hardehausen, NRW.

Am . Juni 2013 hat die junge Wisentkuh EISBLUME ihr erstes Kalb im Bach geboren.

Da in dem 7 Grad kalten Wasser die Gefahr des Ertrinkens oder

der Unterkühlung bestand, musste das Kalb schnellstens aus dem

Wasser geborgen werden. Eine nicht ungefährliche Aktion, da das

Muttertier  nicht einsah, dass Menschen in die Nähe ihres Kalbes

kamen. Doch schließlich gab es ein "Happy End" und EISVOGEL wurde

von der gesamten Herde begrüßt!

 

 

             

Link zu Video:  https://www.youtube.com/watch?v=fmsv7kaSDHE

 

 

 

 


 

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